inzestiöser black humor

sonntag nachmittag, mitten im sommer, kleinstadtbrunnenfest.
bühne, blaskapelle. 3 tausend jahre auf den bierzeltgarnituren hören dem akustischen durcheinander zu.
ein moderatorfucker mit gequältem hochdeutsch und peinlich sächsischem akzent.
ich, mitten in dem proletengetümmel, musste auf folgende inzestreihe starren:

vorn weg: der alte! schlampig gekleidet. seine wampe schwappelte über die abgetragene blaue freizeithose mit dem weißen strich an der seite. 5 euro neu; maximal. aus den 90ern. vorn gelb und hinten an der kimme braun. zum glück stand ich aus geruchsgründen weit genug weg.
auf seinem kessel parkt er beim gehen ein halbleeres bier, wo man den noch frischen schaum erkennen kann. er muß es sich gerade erst geholt haben…

und zufrieden fließt der alk durch seine verblödete matschbirne.

dahinter: die alte! kippe im maul. die augen halb zugekniffen weil der qualm in den augen brennt. in der rechten, schiebend, ein  zwillingskinderwagen von unterschiedlichen vätern. sie: schwanger, genervt, höchst erregt, weil eines der hinterher latschenden wänster quängelt. die schnautzt nun den halbbruder voll und bei dieser verbalattacke fliegt ihr doch glatt vom blöde quatschen ne aule ausm maul, komma, direkt über die von aldi hergeschleppte zerlaufene leckeistüte ihrer tochter, komma, welche von ihrem ersten sohn isst ;-)

autsch,  das  ist echt schwarzer humor und das “nicht nur” weil zwei negerkinder mit in der reihe umherschielen.

ps: ach ne… es war ein neger- und ein araberkind. sorry! und in der linken hand hatte sie so einen alten DeDeRon-beutel voller pfandflaschenbiere der marke sternburger*.

20100316: *allerbilligstzammgebräu

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